»Genau das sagt man ja kreativen Menschen nach, oder Künstlern oder talentierten Kriminellen: dass sie die Dinge im größeren Zusammenhang erkennen, Strukturen von außen analysieren, mit diesen Erkenntnissen spielen, arbeiten.« Neil Andrew Megson

 

die subkultur ist tot. es lebe die subkultur.

frequenz und rhythmus bringen körper und psyche in stimmung. das haben schon die ersten knochenflötisten gewusst. heutzutage greifen wir allerdings gerne mal auf andere sachen zurück, wenn wir das glück erhaschen wollen. knochenflöten sind jedenfalls selten dabei. und überhaupt: auch frequenz und rhythmus sind längst zum schmiermittel der maschinerie verkommen. sie machen nicht mehr glücklich, sondern doof. egal, ob man sich mit 60 oder 100 dezibel zumüllen lässt. gegen industrialisierte und ökonomisierte soundsterilität und abstumpfenden hörkonsum gibt es aber ein probates mittel aus der netzapotheke: kreativhören bei xtracks.org. das schiere potenzial. die pure spontaneität. identität ist nichts, experiment ist alles. die einzigen, die genau wissen, wie wir leben wollen, sind wir selbst. die andern verkaufen uns bloß. schenken wir uns stattdessen was: musik und aufmerksamkeit. jeden tag. vor allem: schenken wir uns den kapitalismus.

 

xtracks.org, das ist